Frühlingsfeste mit langer Tradition
Nach der Winterzeit finden in Bayern wieder zahlreiche Frühlingsfeste statt. Bei vielen Frühlingsfesten gibt es unterschiedliche Festabzeichen die als Eintrittskarten oder als Werbeträger für die verschiedenen Feste dienen.
Wo findet man den Ursprung für die Frühlingsfeste?
Das bekannteste Frühlingsfest ist ohne Zweifel das Osterfest das im Heidentum wurzelt. Schon in den Anfängen der Menschheitsgeschichte haben die heidnischen Völker dieser Welt im Frühling, in der Jahreszeit wo alles grünt, Frühlingsfeste abgehalten, bei denen sie Fruchtbarkeitszauber ausübten, die für reiche Ernten sorgen sollten.
Bei diesen Frühlingsfesten wurden unter anderem der babylonische Gott Tammuz, der ägyptische Gott Osiris und der griechische Gott Adonis angebetet. Die sinnbildliche Bedeutung des Osterhasen und der Ostereier sind ein Überbleibsel eines Fruchtbarkeitsritus, Ei und Hase sind Sinnbilder der Fruchtbarkeit.
Die meisten Frühlingsfeste finden und rum um die Osterzeit statt. Besuchen Sie doch einmal den
deutsch-schwedischen Ostermarkt in München, den Ostermarkt im Königlichen Kurhaus in Bad Reichenhall oder auch den österlichen Kunsthandwerkermarkt in Ottobrunn. Das sind nur einige Frühlingsfeste die in dieser Jahreszeit stattfinden und die sich großer Beliebtheit erfreuen. Jede Region hat ihre typischen Bräuche und Utensilien, die zu dieser Zeit gerne ausgestellt und gelebt werden.
Das bekannte christliche Osterfest steht mit der Auferstehung Christi in keiner Verbindung, sondern ist heidnischen Ursprungs. Sogar in der “The Catholic Encyclopedia” wird zugegeben: “Der Hase ist ein heidnisches Symbol und schon immer ein Symbol der Fruchtbarkeit gewesen, daher haben Hase und Eier keine Beziehung zur Auferstehung Jesu Christi.