Archiv für Juni 2011

Wohnen auf hohem Niveau

Viele Menschen legen großen Wert auf eine schöne und geschmackvolle Einrichtung zu Hause. Vor allem Designer Möbel sind bei den meisten Leuten sehr beliebt. Bei Designer Möbeln geht es meist nicht in erster Linie um die Funktionalität, sondern viel mehr und die gestalterische Ausarbeitung des Möbelstücks. Ein Raum, der dezent mit Designermöbeln dekoriert ist, wird schnell zu einem eigenen kleinen Gesamtkunstwerk. Viele Designermöbel sind sehr teuer und deshalb für die breite Masse kaum zu bezahlen. Aber es gibt auch schöne Designermöbel die authentisch aber dennoch relativ preiswert sind. Hier ist vor allem die alternative Form der Möbelstücke interessant. Sehr beliebt sind aufwendig gestaltete Regale die von der Norm abweichen. Das klassische Wandregal aus Holz wird mehr und mehr ersetzt durch Möbel wie ein Regalwürfel Ahorn, der witzig aussieht und dennoch praktisch ist. Solche Möbelstücke werden meist in Form einer Serie produziert, so dass man den einen Würfel durch weitere Elemente beliebig erweitern kann. Aber auch andere Möbelstücke werden durch neue Formen wieder mehr in den Vordergrund gerückt. Man kann seine Möbelstücke aber auch durch eine geschickte Wandgestaltung im Raum besser wirken lassen.

Farbe ist voll im Trend
Viele Menschen vergessen beim Einrichten eines Zimmers eine passende Gestaltung der Wände mit einzuplanen. Denn viele Möbel wirken erst auf dem richtigen Hintergrund so richtig gut. Bei der Gestaltung der Wände kann man ruhig auch mal etwas in die Farbkiste greifen, denn langweilige weiße Wände sind aus der Mode. Wer seine Wand nicht einfach nur in einer Farbe streichen möchte, der kann sich für eine bunte Tapete entscheiden. Sehr beliebt sind Motivtapeten im Stil der 60er Jahre, die ganz einfach an der Wand angebracht werden können. Wer es exklusiv mag, der kann sich für Tapeten aus Samt entscheiden. Diese Tapeten bieten eine ganz besondere Atmosphäre und geben dem Raum eine eigene Note.

Leitzinsen – Wie funktionieren Sie?

Was früher – vor der Einführung des Euro – die jeweiligen Zentralbanken der Länder vornahmen, nämlich die Festlegung der Leitzinssätze wird seit der Einführung der Europäischen Zentralbank von dieser vorgenommen.
Sinn und Zweck dieser Leitzinssätze ist die Steuerung der Liquidität um auf die allgemeine Wirtschaftslage Einfluss nehmen zu können.

Bei den EZB-Leitzinsen unterscheidet man zwei Kategorien:
a) Hauptrefinanzierungszinsen
b) Einlagefazilität

Wie wirken sich die Erhöhungen der Hauptrefinanzierungszinsen aus?
Bei den EBZ-Leitzinsen im Sinne von a) handelt es sich um diejenigen Zinssätze, die Banken bezahlen müssen, wenn Sie bei der Zentralbank Kredite aufnehmen um diese an Endkunden weiter zureichen. Auch wenn es auf den ersten Blick widernatürlich erscheint verdienen die Banken an niedrigen Zinsen mehr als an hohen Zinsen. Denn die Banken arbeiten mit im Grunde festen Margen. Unter Margen versteht man die Differenz zwischen den zu zahlenden Refinanzierungszinsen und den Zinsen, die der Kreditkunde zu bezahlen hat. Greift man hierzu einmal die im Baufinanzierungsgeschäft übliche Marge von 1,5% auf, kann dies entsprechend darstellen:

Refinanzierungszins: 3%
Darlehenszins: 4,5%
Marge: 1,5%

Bezogen auf den Eigenaufwand (3%) macht die Bank einen Vorsteuergewinn von 50%.
Refinanzierungszins: 5%
Darlehenszins: 6,5%
Marge: 1,5%

Bezogen auf den Eigenaufwand (5%) macht die Bank einen Vorsteuergewinn von 30%

Hat man sich diese Zahlen einmal vergegenwärtigt werden die Folgen der Erhöhung der EBZ-Leitzinsen klar.
Die Bank selbst macht einen geringeren Gewinn und hat somit weniger Mittel zur Verfügung um zu investieren. Die Aufträge der Banken an die Industrie werden zurückgehen. Sinkende Nachfrage führt zu sinkenden oder wenigstens gleich bleibenden Preisen. Die Inflation (Preissteigerungsrate) wird gebremst.

Gleichzeitig verteuern sich die Kredite für die Endverbraucher. Mancher Endverbraucher, der sich eine Investition auf der Basis der niedrigeren Zinsen leisten konnte, kann sich diese bei den gestiegenen Zinskosten nicht mehr leisten. Die privaten und unternehmerischen Investitionen gehen zurück mit den bereits im vorhergehenden Abschnitt beschriebenen Folgen.

Was des einen Leid ist, ist des anderen Freud!
Mit einer Erhöhung des Refinanzierungszinses geht auch eine Erhöhung der Einlagefazilität einher.
Die Banken erhalten von der EZB höhere Zinsen für ihre Einlagen. Um gegenüber anderen Nachfragern nach Geld konkurrenzfähig zu bleiben, müssen die Banken nun ihrerseits die Sparzinsen ebenfalls erhöhen. Für den Sparer lohnt sich das Sparen mehr. Gelder, die ansonsten in den Konsum gewandert wären, werden nun gespart und senken ebenfalls die Nachfrage mit den bereits besprochenen Folgen.

Was passiert nun, wenn die Zinsen gesenkt werden?
Um es kurz zu machen: Hier treten dann die entgegengesetzten Folgen ein!